Glück im Unglück hatte am Freitagmorgen eine 24-köpfige Reisegruppe aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis. Ihr Ausflug zum Marbacher Gestüt endete unvorhergesehen vor der Baustelle in der Salmendinger Ortsdurchfahrt.
Bei einem missglückten Wendemanöver hatte der Bus in der Kornbühlstraße auf einer Böschung aufgesetzt und neigte sich bedrohlich zur Seite. Verletzt wurde indessen niemand, auch der Sachschaden soll sich laut Polizei in Grenzen halten.
Passiert war das Unglück gegen 9.30 Uhr. Nach Angaben des Busfahrers war dieser auf der Fahrt von Ringingen kommend in Richtung Gomadingen-Marbach. Der erfahrene Vielfahrer hatte „die alte Strecke im Kopf“, verließ sich auch nicht auf sein Navi, sondern folgte wie gewohnt der Kreisstraße. Dabei ignorierte er aber bereits in Ringingen die seit dem 22. August eingerichtete weiträumige Umleitungsstrecke für den Durchgangsverkehr. Er hängte sich an einen Lastwagen, der ebenfalls Richtung Kornbühl fuhr, im Glauben, „wenn der durchkommt, dann ist die Strecke frei“.
Kurz vor dem Kornbühl verlor er ihn allerdings aus den Augen und übersah auch die rechts über den Parkplatz Geißhalde eingerichtete Zufahrtsstrecke für den Anwohnerverkehr. Als der Busfahrer das Ortsschild passiert hatte, war es zu spät. Die aufgefräste Serpentinenstrecke stoppte die Weiterfahrt. Rückwärts wollte der Mann seinen Bus über eine Hofeinfahrt wenden. Dabei passierte dann das Missgeschick.
Alle Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Ein Ersatzbus desselben Unternehmens holte die Reisegruppe gegen 11.45 Uhr an der Geißhalde ab und fuhr sie mit Gepäck weiter zum Ausflugsziel – über die reguläre Umleitungsstrecke, versteht sich.