Wer am Tag nach der vermuteten Cyberattacke bei Bizerba anruft, kommt zwar noch bis zur Zentrale durch. Weiterleitungen von Telefonaten auf andere Apparate im Haus: Fehlanzeige. Auch am Tag nach der möglichen Cyberattacke ist das Unternehmen aus Sicherheitsgründen auf eigenes Betreiben im digitalen Bereich noch nahezu komplett lahmgelegt.

Ganz wenige können arbeiten

Und was ist in großen Betrieben wie Bizerba heute nicht mehr direkt oder indirekt digital angebunden? „Natürlich ganz wenig Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe“, bestätigt Unternehmenssprecher Nico Rewes. Deshalb sei auch nur ein kleiner Bruchteil der Belegschaft in der Lage, zu arbeiten.“

Noch mehr Experten

Einen Hinweis, was hinter der Attacke auf den Waagenbauer und Verpackungsspezialisten, steckt, könne er noch nicht mitteilen. Nur so viel: „Inzwischen sind noch mehr hauseigene Experten und externe Spezialisten in die Schadensbehebung eingebunden.“

Mit Kunden in Kontakt

Zu den wirtschaftlichen und finanziellen Folgen des Produktionsausfalls konnte und wollte sich Rewes am Dienstag nicht äußern. „Mit unseren vielen Kunden sind wir natürlich ständig in Kontakt.“