In den Bereichen Tübingen und Dußlingen kam es am Donnerstagabend, 6. Oktober, zu mehreren körperlichen Angriffen durch drei junge Männer.

Frau mit Bierdose zu Boden geschlagen

Bisherigen Erkenntnissen zufolge sollen die zwei 20 und 31 Jahre alten algerischen Staatsangehörige zusammen mit einem bislang unbekannten dritten Täter zunächst gegen 20.40 Uhr in einer Unterführung am Tübinger Hauptbahnhof eine 21-Jährige angerempelt und diese anschließend mit einer Bierdose zu Boden geschlagen haben.

Bisingen

sollen die drei Männer auf die am Boden liegende Frau eingetreten und einen einschreitenden 40-Jährigen ebenfalls attackiert haben. Anschließend flüchteten die jungen Männer noch vor dem Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei.
Wenig später trafen sie jedoch offenbar erneut auf die beiden Geschädigten, diesmal am Europaplatz in der Nähe des Hauptbahnhofes. Dort soll das Trio die 21 Jahre alte Frau und den 40-Jährigen abermals attackiert und hierbei auch Pfefferspray eingesetzt haben.

Erneute Attacke, dieses Mal auf Zugreisende

Die Täter konnten erneut fliehen und begaben sich anschließend offenbar in einen Regionalzug in Richtung Albstadt. Kurz vor dem Halt am Bahnhof Dußlingen attackierten sie gegen 22.40 Uhr wohl mehrere Reisende im Zug mit Tritten und Schlägen sowie mit Pfefferspray.
Alarmierte Streifen der Landes- und Bundespolizei konnten die 20 und 31 Jahre alten Beschuldigten daraufhin noch am Bahnhof Dußlingen vorläufig festnehmen. Der dritte Täter konnte noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte unerkannt fliehen.
Er wird beschrieben als zirka 20 bis 25 Jahre alter Mann mit dunklem Teint und einer schlanken Figur. Er soll zur Tatzeit dunkel gekleidet gewesen sein. Die Geschädigten erlitten durch die Angriffe Verletzungen im Kopf- und Oberkörperbereich und mussten teilweise medizinisch versorgt werden.

Polizei sucht Zeugen

Zeugen sowie weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung ermittelnden Bundespolizei unter der Rufnummer 0711 870350 zu melden.