Der gebürtige Balinger Schauspieler Sascha Alexander Geršak hat Grund zu feiern. Er ist am Donnerstag für seine Rollen im Magdeburger „Polizeiruf 110 – Der Verurteilte“ – hier spielte er den Gärtner Markus Wegner – und im Mehrteiler „Die Toten von Marnow“ als bester Schauspieler mit dem Deutschen Fernsehpreis 2021 ausgezeichnet worden.
Er sei „Spezialist für ungewöhnliche Charaktere“, heißt es in der Beschreibung der Fernsehpreis-Nominierung. Die Aufzeichnung der Preisverleihung in Köln, moderiert von Barbara Schöneberger, wurde am Donnerstagabend ausgestrahlt.
Sie war es auch, die, flankiert von Thomas Gottschalk und Rúrik Gíslason, Geršak die gläserne Obelisk-Trophäe überreichte. Der Schauspieler zeigte sich in seiner Dankesrede bescheiden, die Freude über den Preis war ihm deutlich anzusehen.
Er setzte sich gegen seine Schauspielkollegen Matthias Brandt, Charly Hübner, Bjarne Mädel und Mišel Matičević durch, die ebenfalls in der Kategorie „Bester Schauspieler“ nominiert waren.

Kein Preis in Kategorie „Bester Mehrteiler“

In „Die Toten von Marnow“ spielt Geršak, Jahrgang 1975, neben Schauspielkollegin Petra Schmidt-Schaller die Rolle des Kommissars Frank Elling. Das Duo ermittelt im Fall eines Serienmörders und wird dabei mit alten Ost-West-Seilschaften und nicht zuletzt den eigenen Dämonen konfrontiert.
Für sein Mitwirken war er mit weiteren Akteuren – stellvertretend für das Team – in der Kategorie „Bester Mehrteiler“ für den Fernsehpreis nominiert. Hier setzte sich aber „Oktoberfest 1900“ durch.