An der Stunzach trafen sich vier Gruppen zu jeweils zwei Personen, die von Haus zu Haus zogen, um dort die Häskontrolle zu machen und um die Narren einzusammeln, die dann mit den Gruppen weiter durch den Ort zogen. Im Verlauf des Abends bestanden die Gruppen schließlich aus jeweils etwa 30 Personen!
Eine Gruppe rund um den Vorsitzenden Nico Schmieder kehrte unter anderem im Roten Haus 12 ein und stärkte sich dort mit diversen Getränken und einem Vesper. Gegen 22 Uhr trafen sich alle Fransabutza, Feger, Walpurgahexa und Mitglieder des Narrenrats im Saalbau „Löwen“ zur gemütlichen Einkehr, Gut eine Stunde später folgte die Vergabe der Butzbleche in Bronze, Silber und Gold, über die sich die Narren, die 25, 50 und 100 Mal bei Ausfahrten dabei waren, freuten.

Fleißige Ausfahrer

Besonders über die drei Butzbleche in Gold darf man in Gruol stolz sein. Zudem zeigt man sich selbstredend auch beim Narrenverein Gruol froh darüber, dass nach der langen Pause endlich einmal wieder eine richtige Fasnet vor der Tür steht.
Besonders auf die Kinderfasnet am Schmotziga Dauschdig und die Kindergartenkinder- und Schulkinderbefreiung verwies Narrenchef Nico Schmieder. Dazu soll es am Rosenmontag wieder den auch in der weiteren Umgebung bekannten und beliebten großen Umzug geben. Dazu wird man sich an den Umzügen unter anderem in Weildorf und Heiligenzimmern, am Hexenball in Stetten und am Ball der Haigerlocher Narrenvereine in der Kernstadt beteiligen. Der Ball am Fasnetssamstag fällt jedoch aus.

Viele Zuschauer vor Ort

In Bittelbronn versammelten sich die Hexen, also die Kittelsteigweible, beim Rathaus, um später zum großen Platz vor der Kirche zu ziehen, wo in prächtigem Rahmen die Aufnahme der neuen Mitglieder stattfand. Eine größere Anzahl an Zuschauern wartete dort bereits auf den Einzug der Hexen.
Zuerst marschierte die Gruppe mit den „alt eingesessenen“ Kittelsteigweible zur passenden Musik auf den Platz vor der Kirche, später folgte die zweite Gruppe mit den Täuflingen, die von weiteren Hexen eskortiert wurden. Für die passende Atmosphäre sorgten Fackeln, mit denen einige der Narren ausgestattet waren, sowie die später auch teils mystische Musik und die Texte dazu.

Hexenmeister am Kessel

Durch das Programm führte Hexenmeister Michael Fechter in Reimform. Dieser kochte in einem Topf über einem Feuerkorb seltsam anmutende Bestandteile vom Schwein, die von den elf Neulingen als Aufnahmeritual zumindest angeknabbert werden mussten. Auch das obligatorische Sprüchlein für die Aufnahme wurde von den neuen Hexen aufgesagt. Später erhielten sie ihre Masken, die, wie auch die Masken aller weiterer Kittelsteigweible, abgestaubt wurden. Zu guter Letzt gab es noch einen Spritzer Schnaps direkt in den Mund.
Mit den Neulingen zählen die Hexen in Bittelbronn nun 71 Mitglieder. Am Schmotziga Dauschdig soll es in diesem Jahr wieder eine Befreiung der Kindergartenkinder, einen Kinderumzug und die Ortsvorsteher-Entmachtung geben. Neu im Kalender ist am „Schmotziga“ die Party im Bürgerhaus mit der Band „Nachtsound“.

71

Hexen sind es nun in Bittelbronn. Bei der Taufe zum Saisonstart sind elf Neulinge dazugekommen. Ebenfalls neu: eine Party mit Band am  „Schmotziga“ im Bürgerhaus.