Der Schweizerische Erdbebendienst gibt für das Erdbeben am Samstag um 17.58 Uhr die Stärke 4,7 auf der Richterskala an, ebenso das Deutsche Geo-Forschungszentrum Potsdam. Laut Schweizerischem Erdbebendienst wurde kurz nach 18 Uhr ein weiteres, schwächeres Erdbeben mit der Stärke 2.8 registriert.
Der Landeserdbebendienst im Regierungspräsidium Freiburg gab die Stärken zunächst mit 4,5 und 2,5 an. In beiden Fällen handelt es sich um maschinelle, noch nicht überprüfte Erstmeldungen.

Erdbeben ist quer durch den Zollernalbkreis zu spüren

Zahlreiche Leserinnen und Leser unseres Partners Hohenzollerische Zeitung melden auf Facebook ihre Beobachtungen. Demnach war das erste Erdbeben um kurz vor 18 Uhr quer durch den Zollernabkreis zu spüren.
Laut dem Fachportal erdbebennews.de hat es sich bei dem Erdbeben um das Stärkste in Deutschland seit 18 Jahren gehandelt. Ursächlich sei die tektonische Aktivität entlang des Oberrheingrabens, schreibt das Portal. Angesichts der Stärke seien im Gebiet zwischen Weil am Rhein und Freiburg Schäden möglich. Auch zu erwartende Nachbeben könnten über eine große Distanz zu spüren sein, heißt es dort weiter.