Die Straßenmeistereien im Zollernalbkreis sehen sich für den für Mittwoch vorhergesagten Eisregen gerüstet. Das betont das Landratsamt in einer Pressemitteilung vom Dienstagnachmittag.
„Die Mitarbeiter sind seit dem ersten Schneefall im November im Wintermodus und damit auch auf besondere Wetterlagen wie nun prognostiziert vorbereitet“, sagt Helmut Renz, der Leiter des Amts für Straßen- und Radwegebau.

Mehr Personal in der Leitstelle

Die Integrierte Leitstelle des Zollernalbkreises hat sich zudem auf ein vermehrtes Aufkommen von Unfällen und Notrufen eingestellt. Im Bedarfsfall stehen laut Mitteilung zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung.

Alle Kräfte müssen da sein

Grundsätzlich sind die Straßenmeistereien ab 3 Uhr morgens mit bis zu 21 Fahrzeugen im Einsatz. Für diesen Mittwoch, an dem der Eisregen erwartet wird, stehen alle verfügbaren Mitarbeiter parat, die Fahrzeuge sind ebenso vorbereitet. Die Streusalzlager sind derzeit „ausreichend“ mit Auftausalz und Salzlösung gefüllt.

Am Vormittag besonders arg

Mit ersten leichten regnerischen Niederschlägen wird im Zollernalbkreis in der Nacht, mit kräftigeren im Lauf des Mittwochvormittags gerechnet.

Meldeanlage für Glätte

Eine wichtige Rolle im Fall des prognostizierten Eisregens werden die Glättemeldeanlagen im Zollernalbkreis spielen. Diese Messstationen verfügen über verschiedene Sensoren, die beispielsweise die Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur, Fahrbahntemperatur, die Restsalzmenge und die Wasserfilmdicke auf der Fahrbahn sowie den Niederschlag registrieren und diese Daten in Echtzeit übermitteln. Mit diesen Daten wird der für die Glätte verantwortliche Taupunkt errechnet, und die Anlage gibt der Winterdiensteinsatzleitung ein Signal, wenn die Tendenz in Richtung Glättebildung geht. Zusätzlich steht dem Einsatzleiter ein Kamerabild zur Verfügung.