Am Mittwoch ging eine Schocknachricht aus München quer durch Deutschland: Am Hauptbahnhof kam es auf einer Baustelle der Deutschen Bahn zu einer Explosion. Wenig später stand fest, dass es sich dabei um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelte.
Bei der Explosion wurden vier Menschen teils schwer verletzt. Wie am Donnerstag bekannt wurde, stammt einer der vier Verletzten aus Baden-Württemberg – genauer gesagt aus dem Zollernalbkreis. Das berichtet unter anderem die Süddeutsche Zeitung.

Bein fast abgerissen

Es soll sich um einen 62-jährigen Bauarbeiter handeln, den es bei der Detonation des Blindgängers offenbar besonders schwer getroffen hat.
Der Südkurier spricht von einem fast abgerissenen Bein, das ein Spezialteam aber offenbar rekonstruieren konnte. Es werde schon wieder durchblutet, wie das Universitätsklinikum rechts der Isar bestätigt haben soll.

Ursache wird noch ermittelt

Zu den weiteren Opfern gehören zwei Bauarbeiter, die ein Knalltrauma erlitten haben. Ein weiteres Opfer war ein Passant, der von einem Stein am Kopf getroffen und verletzt wurde.
Wie genau es zur Detonation des Blindgängers gekommen ist, ist derzeit Gegenstand von Ermittlungen. Der Polizei zufolge sollen Bohrarbeiten die Explosion herbeigeführt haben.