Frühmorgens machte sich die Trillfinger Sängerfamilie mit zirka 40 Personen auf den Weg nach Braubach. Unterwegs gestärkt durch das traditionelle MGV-Bratwurstfrühstück ging es weiter nach Eltville. Es folgte eine Führung durch die Wein-, Sekt- und Rosenstadt am Rhein. Ein Lied in der Stadtkirche durfte natürlich nicht fehlen. Unter dem Motto „Aus der Traube in die Tonne“ erkundete man die Gewölbe des Weinkellers des Weingutes Belz mit anschließender Weinprobe und Mittagessen in der hauseigenen Gutsschenke.
Über die Bäderstraße ging es weiter nach Braubach. Dort wurden die Zimmer bezogen. Einige  Sänger waren zum ersten Mal in Braubach und machten sich gleich ein Bild von dem schönen alten Fachwerkstädtchen. Abends war in der „Marktstuben“ ein geselliges Wiedersehen mit den Braubacher Sängerfreunden. Bei vielen Liedern und edlen Tropfen vertiefte man die einzigartige, doch nun schon über 63 Jahre alte bestehende Sängerfreundschaft.
Nach dem Frühstück und dem Einsingen folgte am nächsten Morgen der Festakt „175 Jahre MGV Braubach“ in der alten Barbarakirche. Der Gemischte Chor aus Mielen, der MGV Braubach und die Sängerfreundschaft MGV Trillfingen-Starzach unterhielt die Gäste mit einem bunten Liederstrauß.
Der MGV Trillfingen-Starzach begeisterte mit Liedern wie „Weit weit weg“ und das „Ave Maria der Berge“ mit Posaunensolo von Walter Stehle. In den 63 Jahren der Sängerfreundschaft zwischen Braubach und Trillfingen hat es unzählige Konzerte, Feste und Ausflüge gegeben. Aber auch traurige Anlässe schmiedeten seit 1955 diese unzertrennliche Freundschaft, stellte der Vorsitzende des MGV Trillfingen, Günter Stehle, in seiner Rede fest.
Als Gastgeschenk überreichte er einen ganz besonderen Tropfen: den „Griechischen Wein“ von Udo Jürgens als Chorpartitur für vierstimmigen Männerchor.
Im zweiten Auftritt des Männergesangvereins Trillfingen unter Chorleiterin Gabi Richter erklang „Männer mag man eben“ und „Sound of Silence“.
Zum Abschluss überzeugte ein gewaltiger Männerchor aus allen drei Vereinen mit „Dem Morgenrot und „Aus der Traube in die Tonne“.
Vor der Abreise besuchte man noch den vor acht Jahren gepflanzten Freundschaftsbaum, der prächtig gewachsen ist – wie die Sängerfreundschaft zu Braubach eben auch.
Mit Weinproviant versorgt, ging es auf die Heimreise. Zum Abschluss wurde noch eingekehrt im „Schönbuchbräu“ in Calw.