Am Dienstag kam ein 30-Jähriger bei Lenglingen auf die Gegenfahrbahn und streifte einen Opel. Gegen 9 Uhr war der 63-jährige Opelfahrer auf der L1075 von Lenglingen in Richtung Schwäbisch Gmünd unterwegs. Zur selben Zeit fuhr der 30-Jährige mit einem Mercedes in die entgegengesetzte Richtung. Die Straße dort ist kurvenreich, teilt die Polizei mit.

Fahrer gerät in Kurve auf die Gegenfahrbahn

In einer Rechtskurve, nah bei Lenglingen, fuhr der Mercedes-Fahrer wohl auf die Gegenfahrbahn. Die beiden Autos streiften sich deshalb an der jeweils linken Fahrzeugseite. Bei dem Unfall erlitt der 63-Jährige schwere Verletzungen.
Rettungskräfte flogen ihn mit einem Hubschrauber zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der 30-Jährige erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn ebenfalls in eine Klinik. Die Feuerwehr Göppingen kam zur Unfallstelle, da zunächst nicht klar war, ob die Fahrer in den Autos eingeklemmt sind. Das waren beide jedoch nicht.
Die Verkehrspolizei klärt nun den genauen Unfallhergang. Sie schätzt den Schaden an den beiden Autos auf 20 000 Euro. Zur Aufnahme des Unfalls sperrte die Polizei die Straße zunächst komplett, später halbseitig.
Die genaue Ursache dieses Unfalls ermittelt die Polizei noch. Unfälle im Kurvenbereich haben jedoch oft mit überhöhten Geschwindigkeiten oder mit der Witterung beziehungsweise dem Straßenbelag nicht angepassten Geschwindigkeiten zu tun, betont die Polizei. Meist hängen diese Unfälle damit zusammen, dass es Verkehrsteilnehmer eilig haben. Dabei liegt der Zeitgewinn durch schnelles Fahren auf den meisten Strecken höchstens im Bereich weniger Minuten. Dafür setzen Fahrerinnen und Fahrer dennoch oft Leben und Gesundheit von sich und anderen Menschen aufs Spiel. Die Polizei mahnt deshalb zur Ruhe, Vorsicht und Rücksicht.