Jetzt ist es sicher: Das am 11. August in Ottenbach aufgefundene tote Kalb ist nicht von einem Wolf gerissen worden. Darüber informierte am Montag die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA). Laut einer Pressemitteilung des Umweltministeriums war das Kalb erst einen Tag alt. „Die Todesursache war nicht feststell­bar; der Einfluss eines Wolfs konnte dennoch ausgeschlossen werden. Das Ergebnis der genetischen Probe, die an der Fraßstelle genommen wurde, weist einen Hund nach“, teilte das Ministerium mit.

Neu-Ulm

Die Nutztierverbände und die Wildtierbeauftragten der Region seien über den Sachverhalt informiert worden. Noch unklar ist, ob ein vor zehn Tagen auf dem Waldeckhof in Jebenhausen gerissenes Schaf Opfer eines Wolfs wurde.