Zeitgemäße Gartengestaltung mit ganzheitlichem Blick: „Biodiverse Gärten werden immer gefragter“, berichtet Johannes Martin Jeutter, Inhaber des gleichnamigen Gärtnerhofs und Landschaftsbauunternehmens in Göppingen. „Endlich“, ergänzt Jeutter, denn der Planer und Landschaftsgärtner lebt schon seit vielen Jahren die Philosophie von naturnahen und klimaschonenden Gärten mit Stil.

Planung muss zum Kunden passen

„Wir achten auf die passende Bepflanzung, die zum Garten und seiner Umgebung passt“, erklärt Jeutter. Darum wird nach einer Begehung vor Ort jedes Projekt individuell geplant und umgesetzt. „Einen Garten muss man nicht dauernd ,aufräumen‘, wir sind von mehr Natürlichkeit überzeugt“, sagt Johannes Martin Jeutter. „Und wir versuchen die Forderung unserer Kunden nach Blühfülle und Prachtstauden mit möglichst insekten- und vogelfreundlichen Pflanzen zu kombinieren“, so Jeutter. Er weiß auch: „Der Garten muss in erster Linie – natürlich – zum Kunden passen. Dessen Wünsche werden mit unseren Ideen und unserer Philosophie individuell kombiniert und so wird der Garten passend gestaltet.“ Wie zum Beispiel Stauden und Blühflächen insektenfreundlicher Pflanzen mit moderner Gartenarchitektur vereint werden, kann man auf dem Gärtnerhof in Faurndau sehen und spüren. Dort sind zahlreiche Beispiele umgesetzt, wie einzelne Elemente zu einer bunten Gesamtheit verschmelzen, in der sich alle wohlfühlen und ein vielfältiges Lebenssystem funktioniert. Im übertragenen Sinn ist das übrigens auch ein Beispiel für die menschliche Gesellschaft, die am offensten, am kreativsten und am produktivsten in einer Gemeinschaft funktioniert, die Vielfalt zulässt und befördert. Auf dem Gärtnerhof Jeutter werden in diesem Sinne auch Jugendliche ausgebildet und Gemeinschaft wird im Team gelebt.

Gute Vorbereitung für weniger Pflegeaufwand

„Wir wollen auch, dass die Kunden später vergleichsweise wenig Pflegeaufwand haben“, erklärt Johannes Martin Jeutter. Dazu zählt, dass der Boden gut vorbereitet ist und die richtigen Pflanzen ausgewählt werden. „Resiliente Pflanzungen sind mit Blick auf künftige Bodentrockenheit und Wetterextreme immer wichtiger“, erklärt Jeutter, der für die Bemühungen um die biodiversen Gärten vom Land Baden-Württemberg ausgezeichnet worden ist.
Der Gärtnerhof zeigt auf vorbildliche Weise, wie eine Verbindung von Ökologie und Ökonomie nicht nur in privaten Gärten, sondern auch bei der Begrünung von Industrieflächen und öffentlichen Arealen funktionieren kann. „Das geht, es geht günstiger, pflegeleichter und viel bunter als der momentane Standard“, ist Johannes Martin Jeutter überzeugt. Voraussetzung sei, sich von gartenarchitektonischen Konventionen zu lösen, um blühende Pflanzen, Insekten und Vögel in magere und bisher sinnfreie Industrie-Grünflächen zu bringen.

Erhalt der Kulturlandschaft

Nicole und Johannes Martin Jeutter wollen mit ihren Projekten und ihrem Gärtnerhof etwas zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft beitragen. Auch eine Vielfalt der weniger gezüchteten Wildobstarten und -sorten findet darum hier ihren Platz. „Diese auch als wesentliche Nahrungs- und Lebensgrundlage für Insekten und Vögel und als Bereicherung und Strukturierung unserer Landschaft zu betrachten, ist uns sehr wichtig“, erklärt Johannes Martin Jeutter.

7. und 8. Mai Frühlingsfest auf dem Gärtnerhof

Beim Frühlingsfest kann man die biodiverse Philosophie entdecken – und sich aus erster Hand informieren. Mit einem Programm aus Natur und Genuss lädt das Jeutter-Team ein. Auf einer Schaubaustelle der Azubis kann man zudem die Arbeitsweise des Unternehmens erleben.

KONTAKT

Joh. Jeutter, Gärten und Pflanzen
Gärtnerhof im Marbachtal
Schinderhalde 1
73035 Göppingen–Faurndau
Telefon: (07161) 23036