Ein bisschen Kunst und Kultur in der Mittagspause hat noch keinem Lokalredakteur geschadet. Also auf nach Rechberghausen zum Skulpturenweg mit 18 Stationen. Bis Mitte September schmücken wie berichtet die Kunstwerke das innerörtliche Erscheinungsbild. Da lohnt sich doch ein Blick aus der Nähe. In Rechberghausen angekommen, spiegelt sich aber zunächst Ratlosigkeit in den Gesichtern von uns drei Kolleginnen. Wo genau stehen die Skulpturen und wo fängt der Pfad an? Verteilt sind sie immerhin auf einer Wegstrecke von knapp zwei Kilometern. Schilder oder Markierungen, die dem Kunstinteressierten den richtigen Weg weisen, fehlen leider. Also einfach mal auf gut Glück im Landschaftspark beginnen, dort befinden sich zahlreiche der Kunstobjekte. Aber welche gehören zum Projekt und welche nicht? Erneut Verwirrung. Erkennbar sind die Skulpturen schließlich an den blauen Schildern mit Nummern, dem Namen des Künstlers und dem Titel des Objekts. Aber dazwischen stehen auch andere, dauerhafte Skulpturen und Figuren, so dass eine Suche nach den richtigen beginnt. Diese Schnitzeljagd lenkt leider etwas davon ab, sich tiefer mit der Thematik des Skulpturenweges „Vor dem Wind – Gegen den Strom“ auseinanderzusetzen. Dafür entdeckt der Ortsfremde aber auch die schönen Seiten von Rechberghausen.
Hier gibt’s den Rundweg in der richtigen Reihenfolge zum Miterleben: