Wolf war in Bartholomä und Steinheim gesichtet

Ein Wolf hat den Landkreis Göppingen durchquert – das Tier war auch in den in den benachbarten Kreisen Ostalb und Heidenheim. Das hat das Umweltministerium mitgeteilt. Demnach haben Fachleute zwei Bilder aus Fotofallen in Steinheim und Bartholomä begutachtet. Die Bilder gelten nun als „sicherer Wolfsnachweis“.

Kotprobe in Böhmenkirch wird untersucht

Bei Böhmenkirch konnten die Experten eine Kotprobe nehmen, „die möglicherweise weitere Erkenntnisse über das Individuum erbringt“, wie es seitens des Ministeriums heißt. Mit Ergebnissen dieser genetischen Untersuchung werde aber erst in einigen Wochen gerechnet. Aktuell könnten auch keine Aussagen über Herkunft oder Geschlecht des Wolfs getroffen werden. Wo sich das Tier derzeit aufhält, ob es sich niederlässt oder auf der Durchreise war, lasse sich nicht sagen.

Wolf nicht anlocken oder füttern

Nutztierhalter in den betroffenen Landkreisen, die jetzt ihren Herdenschutz optimieren wollen, können bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg kurzfristig Zaunsets ausleihen.  Außerdem bittet das Umweltministerium:
  • Wolfsbeobachtungen der FVA (Tel.: 0761/4018-274) zu melden.
  • Bei Sichtungen von Wölfen zusammen mit eigenen Hunden sollten diese an die Leine genommen werden.
  • Wölfe sollten nicht angelockt oder gar angefüttert werden.