Eislingen ohne Fechter – undenkbar! Das wäre wie Göppingen ohne Frisch Auf. Noch ist dieses Horrorszenario in weiter Ferne. Fest steht jedoch, dass das Regionale Spitzensportzentrum künftig kleinere Brötchen backen muss, da die Fördergelder vom Deutschen Fechterbund um ein Drittel gekürzt wurden.
Insgesamt müssen die Säbelfechter künftig mit 50 000 Euro weniger auskommen. Grund dafür ist die Leistungssportreform. Nach dem Willen der Funktionäre soll es künftig nur noch einen Bundesstützpunkt für die Säbelfechter geben, der im nordrhein-westfälischen Dormagen angesiedelt ist, weshalb die Eislinger finanziell gesehen auf der Strecke bleiben.
Das ist ein radikaler Einschnitt und kann nicht ohne Folgen für das mit Topathleten gespickte Zentrum bleiben. Wenn noch weitere Mittel reduziert werden, ist sogar der Spitzensport in Eislingen in Gefahr.
Doch soweit wird es hoffentlich nicht kommen. Die Verantwortlichen um Spitzensportzentrums-Leiter Ulrich von Buch müssen und werden alles dafür tun, um die Zukunft der Institution sicherzustellen. ­Erste Gespräche mit Sponsoren laufen, auch ein neues Turnier haben die Eislinger als weitere Einnahmequelle bereits ausgetragen. Nur mit solchen Maßnahmen hat der Fechtsport in Eislingen eine Überlebenschance.
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