Nach einem kleinen Corona-Ausbruch in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Göppingen zeichnet sich nun eine Entwarnung ab. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes haben in der Einrichtung am Mittwoch bei 48 Personen Kontrollabstriche abgenommen. Erfreulicherweise gab es keine weiteren positiven Nachweise auf SARS-CoV 2“, teilte das Landratsamt auf Anfrage mit. Anfang Juli sollen nochmals alle Bewohnerinnen, Bewohner und Betreuungskräfte der Einrichtung untersucht werden.

Drei positive Corona-Tests in Göppinger Gemeinschaftsunterkunft

Vergangene Woche hatte es in einer Unterkunft im Göppinger Stadtgebiet drei positive Corona-Tests gegeben. Dabei handelt es sich nicht um das Flüchtlingsheim in der Pappelallee. Die Betroffenen und ihre direkten Kontakte wurden zur Sicherheit nach Donzdorf in eine zentrale Quarantäne-Einrichtung der Kreisverwaltung verlegt. Insgesamt zwölf Personen halten sich dort in einem separaten Bereich auf und werden vom Kreissozialamt mit allem Nötigen versorgt.
Im Übrigen hatte sich die Zahl der aktiven Corona-Infektionen im Kreisgebiet in den letzten Tagen auf niedrigem Niveau von sechs auf 14 mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung steht nicht im Zusammenhang mit den Infizierten in der Gemeinschaftsunterkunft, die bereits in der Vorwoche erfasst worden waren.