Allmählich wird es ernst mit der neuen Sport- und Mehrzweckhalle in Aufhausen. Bereits am Mittwoch steht in der Sitzung des Geislinger Gemeinderats die Vergabe der ersten Gewerke an, darunter die Erd- und Rohbarbeiten, die mit 815 000 Euro den größten Brocken dieses ersten Auschreibungsblocks (insgesamt 1,39 Millionen Euro) ausmachen. Läuft alles glatt, ist im März Baubeginn des nun voraussichtlich 3,72 Millionen Euro teuren Projekts, bei dem 1,39 Millionen Euro über Zuschüsse und Fördermittel wieder hereinkommen. Ursprünglich lag die Kostenberechnung bei 3,57 Millionen Euro, wegen der boomenden Baukonjunktur haben die Preise aber angezogen.
Allerdings steht die Stadt beim Bau der Halle vor einem „sportlichen Zeitplan“, wie es Aufhausens Ortsvorsteher Ludwig Kraus in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats formulierte: Weil die Halle ein Projekt des Geislinger Stadtbezirks als so genannte Schwerpunktgemeinde des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) ist – 750 000 Euro stammen aus diesem Fördertopf – muss sie bis 2020 abgerechnet sein, dann endet der Status.
Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, müssen anstehende Fragen rasch geklärt werden – zum Beispiel die der Bemusterung, über die zwar der Geislinger Gemeinderat entscheidet, zu der aber nun im Vorfeld der Aufhausener Ortschaftsrat seine Präferenzen äußern konnte. Fest steht: Die Halle wird von ihren farblichen Kontrasten geprägt sein, Anthrazit, Grün und Birke spielen im Innern eine tragende Rolle, außen wird eine Holzverkleidung für einen hohen Wiedererkennungswert sorgen.
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