Im Herbst wird die Fahrbahndecke der B 466 bei Bad Überkingen erneuert und das Brückengeländer über der Fils repariert. Im Jahr 2020 soll die Bundesstraße dann bis Hausen sowie der dortige Kreuzungsbereich saniert werden. Dies teilt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi MdL mit. „Das sind gute Nachrichten für die Gemeinde, für die Anrainer und Nutzer dieser zentralen Verkehrsader im Oberen Filstal.“
Diese „positive Entwicklung für Bad Überkingen“ ist laut der Landtagsabgeordneten nach einer Zusammenkunft von ihr und Bürgermeister Matthias Heim mit dem Amtschef des Verkehrsministeriums, Professor Dr. Uwe Lahl, sowie dem Abteilungspräsidenten Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium, Andreas Hollatz, auf den Weg gebracht worden.  Auch Heim zeigt sich zufrieden mit den erzielten Vereinbarungen. „Es war ein sehr konstruktiver Austausch. Die Bedeutung der B 466 als Verbindungs- und Umleitungsstrecke zwischen B 10 und A 8 ist deutlich geworden.“
 Noch in diesem Jahr wird nun zwischen Einmündung Geislinger Straße und Einmündung Hausener Straße auf einer Länge von 1,3 Kilometern eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. Zwei Wochen muss hierfür die B 466 voll gesperrt werden. Außerdem wird das kaputte Geländer der Filsbrücke instand gesetzt.

Derzeit kein Vollausbau

Für die Neubaumaßnahmen im Jahr 2020 liegt nun der Ball bei der Gemeinde, die für den Brückenbereich einen Bebauungsplan aufstellen muss. Mit der Planung solle zeitnah begonnen werden. „Diesen Part übernehmen wir sehr gerne, da wir uns so auch kommunalpolitisch zu diesem wichtigen Projekt bekennen“, erklärt Matthias Heim.
 Zur Frage eines möglichen Vollausbaus der B 466 betont Nicole Razavi: „Wir werden auch mit Blick auf die gewünschte Verbreiterung der B 466 zwischen Bad Überkingen Süd und Hausen einen Schritt nach vorne machen, wenn auch noch nicht den ganz großen.“ Angesichts der Bedeutung der B 466 als Verbindungs- und Umleitungsstrecke zwischen B 10 und A 8 sei ein Vollausbau parallel zum nun anstehenden Ausbau des Albaufstiegs A 8 nicht möglich. „Zeitgleiche Eingriffe auf zwei wichtigen Achsen verkraftet der Verkehr nicht, daher soll der Vollausbau der B 466 erst nach der Fertigstellung des A8-Albaufstiegs in Angriff genommen werden.“