Der Lyrik-Band der Geislinger Autorin und Malerin Gabriele Glang – „Göttertage“ – ist ab dem morgigen Mittwoch im Buchhandel erhältlich. Paris, Februar 1906: Die Malerin Paula Modersohn-Becker verlässt mit Anfang 30 ihren Künstlergatten Otto Modersohn, um sich in der flirrenden französischen Kunstmetropole neu zu erfinden. In der großen Freiheit soll endlich etwas aus ihr werden.
 Mit ihren fiktionalen Monologen schlüpft die Lyrikerin Gabriele Glang in die Haut der Paula Modersohn-Becker während ihres letzten Paris-Aufenthalts – ein halbes Jahr voller Höhen und Tiefen, in dem sie vollendete Bilder schafft. Ein Jahr später, drei Wochen nach der Geburt ihrer Tochter, stirbt sie.
Gabriele Glang, ist 1959 in Arlington, Virginia/USA geboren. Die Deutsch-Amerikanerin studierte Anglistik und Verlagswesen in Washington/DC, arbeitete in Amerika als Verlagslektorin, Produktionsleiterin, Grafikerin und veröffentlichte zwei Lyrikbände. Seit 1990 lebt sie mit ihrer Familie in Geislingen, arbeitet als Hochschuldozentin für kreatives Schreiben, Drehbuchautorin, Übersetzerin und Malerin. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien und stellt ihre Bilder im In- und Ausland aus. Mit ihrer Gedichte-Sammlung „Göttertage“ gibt sie ihr jetzt ihr deutsches Lyrikdebüt.

Info Gabriele Glang: Göttertage.Gedichte, Kloepfer & Meyer, Tübingen, 96 Seiten, 18 Euro. ISBN-10: 3863514599
Am 16. November liest Gabriele Glang aus „Göttertage“ in der Geislinger Stadtbücherei. Beginn ist um 20 Uhr. Moderiert wird die Lesung von Bettina Verheyen, Kulturredakteurin der GZ.