Auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag: Der Schwan auf dem Groggensee ist nicht festgefroren, sondern erfreut sich bester Gesundheit. Das berichtet Stadtbrandmeister Oliver Burget, der in den vergangenen Tagen immer wieder von besorgten Tierfreunden alarmiert wurde, um nach dem vermeintlich in Not geratenen Wasservogel zu sehen.

Von Natur aus kalte Füße

Das Ergebnis vor Ort war jedoch stets dasselbe: „Als ich gekommen bin, ist der Schwan fröhlich umher gewatschelt.“ Tatsächlich können gesunde Schwäne, ebenso wie Enten, gar nicht festfrieren: Wie der Nabu mitteilt, haben die Tiere von Natur aus kalte Füße. Das verhindert, dass das Eis unter ihren Füßen schmilzt – und auch, dass den Vögeln im kalten Wasser zu viel Energie verloren geht. In aller Regel, so der Naturschutzbund, brauchen sie im Winter daher keine Hilfe.