Die Journalistin Andrea Röpke recherchiert seit Jahrzehnten zur völkischen Szene in Deutschland. Mit Andreas Speit hat sie das Buch „Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos“ veröffentlicht. Inhalt: Seit Jahren siedeln sich extreme Rechte bewusst in ländlichen Regionen der Bundesrepublik an, um dort mit ansässigen völkischen Großfamilien „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben.
Andrea Röpke kommt am Samstag, 3. Dezember, um 17.30 Uhr ins Gemeindehaus nach Lendsiedel und spricht über die völkische Szene in Deutschland. Einleitend berichtet Timo Büchner (Recherche Nordwürttemberg) über „Das Ludendorff-Netzwerk in Baden-Württemberg“. Das Datum der Veranstaltung ist bewusst gewählt: Üblicherweise veranstaltet der „Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e.V.“ seine Wintersonnwendfeier am ersten Dezember-Wochen­ende im „Jugendheim Hohenlohe“ in Herboldshausen.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Info Aus Kapazitäts- und Sicherheitsgründen ist eine Anmeldung mit Vor- und Nachname per E-Mail an recherche-nordwuerttemberg@posteo.de erforderlich. Die Anmeldefrist endet am Donnerstag, 1. Dezember, 17.30 Uhr. Hinweis: Erst mit Bestätigung der Anmeldung ist eine Teilnahme an der Veranstaltung möglich. Der Vortrag wird von der Recherche Nordwürttemberg in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg veranstaltet.