Die Ansbacher Kripo sucht weiter auf Hochtouren nach einem Tatverdächtigen, der am 23. April einen 20-Jährigen, der auf der Kreisstraße AN 5 zwischen Bergnerzell und Ungetsheim unterwegs war, angefahren und lebensgefährlich verletzt hat. Wer hat den jungen Mann bei Feuchtwangen nachts angefahren und ihn schwerst verletzt im Straßengraben liegen lassen? Jetzt gibt es Neuigkeiten.

Teile eines VW Bora gefunden

Am Unfallort konnten Polizeibeamte Teile eines VW Bora sicherstellen. Um zu überprüfen, ob ein Zusammenhang mit dem Unfall besteht, bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe und sucht Zeugen. Darüber hinaus ist für sachdienliche Hinweise mittlerweile eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt worden.

Kripo hofft auf Antworten

Eine 16-köpfige Ermittlungskommission hat rund 200 Spuren und Hinweise überprüft. Unter den Spuren sind Bruchteile aus Kunststoff, die im Zuge der Untersuchungen an der Unfallstelle aufgefunden wurden. Diese können einem VW der Modellreihe Bora zugeordnet werden (Herstellungszeitraum zwischen 1999 und 2006). Die Kripo fragt nun: Wem ist in der Region um Feuchtwangen ein beschädigter VW Bora aufgefallen? Wer kennt Personen, die einen VW Bora besitzen oder fahren und diesen nach dem Unfallzeitpunkt nicht mehr wie gewohnt oder gar nicht mehr nutzen? Wem ist in den Tagen nach dem Unfall ein ungewöhnliches Verhalten von Personen aufgefallen, die einen VW Bora besitzen oder fahren? Wie die Polizei mitteilt, könnten die Spuren auch von einem etwaigen Wildunfall stammen.

Feuchtwangen

Ansbach oder Schwäbisch Hall?

Die Unfallstelle zwischen der Spielbank Feuchtwangen und dem Autobahnkreuz Crailsheim/Feuchtwangen liegt nur wenige Kilometer von der Landesgrenze entfernt. Das gesuchte Auto könnte also auch aus dem Landkreis Schwäbisch Hall stammen, so die Polizei.
Zeugen, die Hinweise zum Unfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken in Verbindung zu setzen. Die Kripo ist rund um die Uhr zu erreichen unter Telefon 09 11 / 21 12 33 33.