Für Andreas Koptisch hat es bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag in Herbrechtingen (Kreis Heidenheim) nicht gereicht: Der amtierende Bürgermeister von Altheim/Alb holte nach dem vorläufigen Wahlergebnis 25,2 Prozent der Stimmen und landete damit auf Platz zwei. Die Wahl im ersten Wahlgang mit 53,3 Prozent der Stimmen gewonnen hat der 31-jährige Daniel Vogt, der bisher Bürgermeister der Gemeinde Täferrot (Ostalbkreis) ist. Er habe auf einen Sieg im ersten Wahlgang gehofft, aber nicht damit gerechnet, bekannte Vogt in seiner Dankesrede. Im ersten ausgezählten Stimmbezirk hatte Koptisch die Nase mit 41,9 Prozent noch klar vorn gehabt, doch mit dem zweiten Stimmbezirk wendete sich dann das Blatt.
Enttäuscht vom Ergebnis sei er nicht, sagte Andreas Koptisch am Montag: „Das ist ein demokratisches Ergebnis, das dem entspricht, was die Bevölkerung gesucht hat.“ Er hatte sich in Herbrechtingen beworben, weil er dort aufgewachsen ist und eine neue Herausforderung suchte.
Nach der Wahl ist aber für ihn klar: Koptisch bleibt in der Gemeinde Altheim/Alb. Dort war er 2015 für weitere acht Jahre als Bürgermeister wiedergewählt worden. Er freue sich, dass die Entscheidung in Herbrechtingen jetzt gefallen sei – damit habe er den Kopf wieder frei für Altheim. Koptisch hat einige neue Ideen und Projekte für die Alb-Gemeinde, die er nun angehen will. Ebenso sollen der Glasfaserausbau, das Neubaugebiet Bürzel sowie Innenentwicklung des Ortes vorangetrieben werden. Und auch privat will Koptisch nun in Altheim sesshaft werden: Er plant, mit seiner Familie hier ein Haus zu bauen.

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