„Krass kariert“ Richtig kombinieren

„Krass kariert“ spielt sich ziemlich trickreich.
„Krass kariert“ spielt sich ziemlich trickreich. © Foto: Amigo
Ulm / Edwin Ruschitzka 28.07.2018
SWP-Spieletest: „Krass kariert“ ist ein Stichspiel, bei dem die Kartenreihenfolge auf der Hand entscheidend ist.

Der Amigo-Verlag hat schon eine gewisse Routine beim Verlegen von kleinen Kartenspielen. In jedem Jahr ist mindestens eines dabei, das auch über Jahre der Flut von Neuheiten widersteht, das man auch auf lange Sicht gerne spielt. „Krass kariert“ von Katja Sremmel gehört heuer dazu.

54 Zahlenkarten, 15 schwarze Kunststoffchips stecken in der kleinen Kiste. Jeder bekommt abhängig von der Zahl der Teilnehmer zehn oder sieben Karten auf die Hand, dazu zwei Reservekarten offen vor sich ausgelegt, dazu drei Chips. Wer die Karten auf die Hand nimmt, darf deren Reihenfolge nicht verändern. Und wer an der Reihe ist, muss eine bis drei Karten ausspielen,  dabei den Vorgänger überbieten entweder durch eine höhere Zahl in der gleichen Kombination oder eine höhere Kombination. Die Reihenfolge: Solokarten, 2-er Straßen (zwei aufeinander folgende Werte), Zwillinge, 3-er-Straßen (drei aufeinander folgende Werte) und Drillinge.

Einer verliert, der Rest gewinnt

Muss einer passen, nimmt er eine von seinen Reservekarten auf die Hand, darf sie irgendwo einordnen. Wer keine Reservekarte mehr besitzt, gibt einen von seinen drei schwarzen Chips ab. Wer keinen Chip hat, sorgt für das Rundenende. Und wieder geht es von vorne los. Wer als Erster seinen dritten und letzten Chip losgeworden ist, hat verloren. Alle anderen haben gewonnen. Bleibt noch zu erwähnen, dass es auch drei Sonderkarten gibt.

Man mixe „Bohnanza“ mit „Karrierepoker“ und hat mit „Krass kariert“ einen anspruchsvollen, leicht glückslastigen und zuweilen ziemlich gemeinen Zeitvertreib.

In aller Kürze

„Krass karriert“


Von Katja Stremmel, für 3 bis 5 Personen, ab 10 Jahren, Dauer etwa 30 Minuten, bei Amigo, Preis rund 9 Euro.

Unsere Wertung: 4 von 5 Punkten

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