Das Bad ist dreckig, die Couch verkrümelt, der Kühlschrank ist wieder mal leer und alle WG-Mitglieder schlafen. Jetzt hilft nur noch würfeln: In der „Würfel-WG“ versucht jeder Spieler, seine Wohngemeinschaft auf Vordermann zu bringen. Ziel des Spiels: In der Hängematte liegen.
Das Setting klingt verwirrend, ist aber wirklich witzig. Kein Wunder, das auch das Känguru von Autor Marc-Uwe Kling im WG-Simulator eine entscheidende Rolle spielt: Es ersetzt die Sechs auf den Würfeln. Der Spieler am Zug würfelt und kann für die Würfel-Werte Karten einsammeln.

Lustig, absurd und klug durchdacht!

Mit verschiedenen Päschen kann man sich etwa einen neue WG-Mitbewohnerin erspielen, durch die man in der nächsten Runde einen zusätzlichen Würfel verwenden darf. Außerdem gibt es Gegenstände und To-do-Karten, die der Spieler beim richtigen Würfel-Ergebnis aufnehmen darf. Diese Karten geben eine bestimmte Zahl von Pralinen. Die Süßigkeiten sind die Punkte, die man zum Gewinnen benötigt.
Mit den richtigen Würfen können außerdem die drei Karten Couch, Kühlschrank und Bad umgedreht werden. Aus dem dreckigen Bad wird so etwa ein sauberes. Danach darf der Spieler, wenn er ein Känguru würfelt, diesen Würfel beliebig drehen. So absurd die Regeln klingen: Die „Würfel-WG“ ist ein klug durchdachtes Spiel, das viel Abwechslung bietet. Mehr Spiele unter swp.de/spiele

In aller Kürze


„Würfel-WG“
Von Johannes Krenner und Alexander Pfister, 2 bis 4 Spieler, ab 10 Jahren, 30 Minuten, Kosmos, etwa 15 Euro.

Unsere Wertung: 5 von 5