„Billabong“ Wettrennen um ein Loch

Kettenspünge sind in „Billabong“ entscheidend.
Kettenspünge sind in „Billabong“ entscheidend. © Foto: Franjos Spiele
Ulm / Edwin Ruschitzka 04.08.2018
SWP-Spieletest: Nur mit großen Sprüngen kommt man beim Känguru-Wettrennen „Billabong“ als erster ans Ziel.

Doing, doing, doing  – wenn jemand mit solchen Geräuschen seinen Spielzug kommentiert, dann kann nur ein Spiel auf dem Tisch liegen: „Billabong“. Hier hüpfen Kängurus um ein Wasserloch herum, das aus der Sprache der australischen Aborigines abgeleitet ist und für Wasser steht. „Billobong“ hat einige Jahre auf dem Buckel, aber nichts von seinem Reiz verloren.

Bis zu vier Spieler stellen ihre jeweils fünf Känguru-Figuren auf dem schachbrettartigen Spielplan. Wer dran ist, muss eine Figur bewegen. Entweder einen Schritt weit in waagrechter, senkrechter oder diagonaler Richtung. Doch damit kommt man nicht weit. Jeder kann mit einer Figur waagrecht, senkrecht oder diagonal über andere Kängurus springen. Bedingung: Das springende Känguru muss im gleichen Abstand hinter dem übersprungenen Känguru landen können. Dergestalt sind Kettensprünge möglich.

Mit Schiedsrichterkänguru

Damit keiner dabei den Überblick verliert, gibt es ein Schiedsrichterkänguru. Dieses wird auf die Ausgangsposition gestellt und darf auch übersprungen werden. So einfach die Regeln sind, so anspruchsvoll ist das Spiel, gerade zu viert, wenn das Gewusel auf dem Brett am größten ist. Gewonnen hat, wer zuerst mit seinen Kängurus um den Billabong gezogen ist.

In aller Kürze

„Billabong“

Von Eric Solomon, für 2 bis 4 Personen, ab 9 Jahren, Dauer etwa 30 Minuten, bei Franjos Spiele, Preis rund 25 Euro.

Unsere Wertung: 5 von 5 Sternen

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