„Menara“ Tief in der grünen Hölle

„Menara“: zum Tempelbau in den Dschungel.
„Menara“: zum Tempelbau in den Dschungel. © Foto: Zoch Verlag
Ulm / Fabian Ziehe 15.09.2018
SWP-Spieletest: Alle bauen gemeinsam an einem wackeligen Tempel – und wenn man scheitert, muss man noch höher hinaus.

Das sind wir nun als Entdecker im tiefen Dschungel unterwegs und finden was? Nur Bruchstücke eines alten Tempels. Diesen gilt es wieder aufzubauen. Und zwar gemeinsam. Und schon ist klar, dass „Menara“ ein kooperatives Spiel ist: Entweder gewinnen alle zusammen oder alle verlieren.

Die Bruchstücke des Tempels sind unterschiedlich zugeschnittene Papptafeln. Sie bilden die Basis, auf die Felder werden farbige runde Holzstäbe gestellt, die Säulen. Und wenn eine Ebene komplett mit Säulen belegt ist, wird darauf die nächste Papptafel gelegt. So wächst unser Gebilde im in die Höhe. Welche Säulen wir einbauen, geben die Bauplankarten vor. An diese Vorgaben hat man sich bedingungslos zu halten. Schafft man es nicht, die Säulen einzubauen, muss der Tempel höher werden: Es gilt, ein weiteres Stockwerk zu erfüllen. Die Zielvorgabe wird also für das ganze Team anspruchsvoller.

Trotz Einsturz zum Sieg

Gut 45 Minuten sind die bis zu vier Spieler konzentriert bei der Sache. Welche Säulen eingebaut werden, wo genau die nächste Ebene des Tempels zu platzieren ist, wird gemeinsam diskutiert und entschieden. Sobald das letzte geforderte Stockwerk gelegt wird, haben alle gewonnen. Besitz der Tempel am Ende nicht alle Ebenen, habe alle verloren. Stürzt ein Teil des Tempels ein, hat er aber immer noch die geforderten Etagen, dürfen sich alle dennoch über den Sieg freuen. Und die Reise nach „Menara“ hat sich gelohnt.

In aller Kürze

„Menara“


Von Oliver Richtberg, für 1 bis 4 Personen, ab 8 Jahren, Dauer etwa 45 Minuten, bei Zoch, rund 30 Euro

Unsere Wertung: 5 von 5 Sternen

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