Was haben Fliegenklatschen und Saugnäpfe gemeinsam? Auf den ersten Blick handelt es sich bei beiden um langweilige Plastikutensilien, die häufig in Ein-Euro-Läden feilgeboten werden. Kombiniert man indes Fliegentotschläger und Saugnapf, geschieht etwas Magisches: Eine Monsterklatsche entsteht. Unverzichtbar für eine Partie „Monsterjäger“.

Der „Monstermixer“ entscheidet

In dem denkbar simplen Reaktionsspiel geht es um nichts anderes, als möglichst schnell seinen Mitspielern mit der Klatsche Monster vor der Nase wegzuschnappen. Auf dem Spieltisch werden Karten mit possierlichen Ungeheuern ausgebreitet. Ein Monstermixer stellt auf Knopfdruck immer wieder neue Kombinationen aus Hörnern, Flügeln, Pranken und Klauen zusammen, deren Entsprechungen die Spieler blitzschnell entdecken müssen. Wer sich zuerst fünf Monster zusammenklatscht, gewinnt. Fies: Erscheint das gleiche Monster zweimal, dürfen die Spieler auch in der Sammlung des Gegners wildern. Hier gilt das Recht des Schnelleren.

Keine Taktik, viel Adrenalin

Klar, die rüpelhafte Hatz bei „Monsterjäger“ ist nichts für Taktiker. Kinder, aber auch Erwachsene, die schnelle Spiele mögen, werden dagegen ihren Spaß haben. Und nebenbei entdecken, dass die Augen-Hand-Koordination auch im Zeitalter des Smartphones eine nützliche Fähigkeit ist – und sei es nur, um mehr Fliegen zu fangen.

Tipp für Nostalgiker: Bei dem Spiel handelt es sich um eine Neuauflage von „Monstermixer“, das so mancher Erwachsene noch aus seiner Kindheit kennt.

In aller Kürze


„Monsterjäger“


Von Schmidt Spiele, für zwei bis vier Spieler ab 5 Jahren, ca. 20 Minuten, rund 20 Euro.

Unsere Wertung: 4 von 5 Sternen