Auf Hauttyp abstimmen Peelings enthalten Fruchtschalen oder Wachse

Peelingmassage: Mit Hilfe von körnigen Substanzen werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Foto: Rolf Vennenbernd/Symbolbild
Peelingmassage: Mit Hilfe von körnigen Substanzen werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Foto: Rolf Vennenbernd/Symbolbild © Foto: Rolf Vennenbernd
Frankfurt/Main / DPA 25.06.2018

Das Wort Peeling kommt aus dem Englischen und bedeutet Abschälen. Und genau das machen Peelings: Sie entfernen mit Hilfe von feinen, körnigen Substanzen abgestorbene Hautschüppchen. Die Haut wird glatter und geschmeidiger, ihr Aussehen feiner und frischer.

Als Schleifpartikel kommen vielfach natürliche Stoffe wie Fruchtschalen oder Wachse zum Einsatz, erklärt der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt am Main. Auch mit Öl beladene kleine Kapseln werden gerne verwendet. Sie bestehen aus einer festen Hülle und einem festen oder flüssigen Kern.

„Peelings können je nach Hauttyp und Hautzustand ein- bis zweimal pro Woche als Ergänzung zur täglichen Reinigung benutzt werden“, erklärt IKW-Expertin Birgit Huber. „Die Produkte werden auf dem trockenen oder feuchten Gesicht unter Aussparung des Augenbereichs sanft einmassierend verteilt und anschließend mit Wasser abgespült.“

Peelings werden in unterschiedlicher Form für Gesicht und Körper angeboten: als Gel, Creme, Peeling-Seife sowie seifenfreies Waschstück mit Peeling-Effekt. „Verbraucher sollten bei der Wahl des Peelings ihren Hauttyp berücksichtigen und das gewünschte Produkt hierauf abstimmen“, rät Huber.

Bei Fruchtsäurepeelings wird die Haut mit Säuren aus Früchten behandelt, die für ein Abstoßen der abgestorbenen Hautzellen sorgen. Auch diese Peelings geben der Haut ein glatteres Erscheinungsbild. Huber betont aber, dass man damit sorgsam umgehen sollte, da empfindliche Haut gereizt reagieren kann.

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