Weihnachten Am besten nützlich und sinnvoll: Unsere Geschenktipps

Den meisten ist es nicht so wichtig, dass einfach irgendetwas unter dem Baum ist, sondern dass das richtige Geschenk dabei ist.
Den meisten ist es nicht so wichtig, dass einfach irgendetwas unter dem Baum ist, sondern dass das richtige Geschenk dabei ist. © Foto: Pexels/ Pixabay
Ulm / luc 08.12.2018
Hier kommen Tipps für Weihnachtsgeschenke: Für alle, die spät dran sind – notfalls hilft ein niedersächsischer Einkaufsengel.

Wer seine Weihnachtsgeschenke noch nicht beisammen hat, der kann sich jetzt entspannt zurücklehnen: Eine Studie des Unternehmens Groupon hat ergeben, dass 45 Prozent der Befragten Geschenke erhalten, die sie niemals benutzen würden.

Wenn Freunde und Familie also sowieso damit rechnen, dass die Hälfte ihrer Geschenke unnütz sein wird, dann muss man nur noch in jedem zweiten Jahr ein nützliches Weihnachtsgeschenk finden – reicht also nächstes Jahr. Wer doch höhere Ansprüche an seine Geschenke hat, für den haben wir einige Tipps zusammengestellt.

Gut zuhören hilft

Generell gilt: weniger, aber besser. Denn auch das zeigt die Studie: Vier von fünf der Befragten würden sich über weniger Geschenke freuen wenn das hieße, dass sie welche bekommen, die sie sich gewünscht haben oder die für sie nützlich sind. Das heißt vor Weihnachten in erster Linie: gut zuhören.

Für alle, bei denen das diesmal nicht geklappt hat: verschenkt ein Erlebnis. Denn mehr als die Hälfte der Befragten hält das für ein aufmerksames Geschenk, das unvergessliche Momente schafft und glücklicher macht als normale Geschenke. Also Gedanken über die Vorlieben des Gegenübers machen und die passende Unternehmung dazu verschenken.

Wenn es etwas Ausgefallenes sein soll, egal ob Erlebnis oder Gegenstand, der findet vielleicht etwas bei der gemeinnützigen Stiftung United Charity. Die versteigert online unter anderem einen gewidmeten Helm des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters Nico Rosberg, eine Original Tournee-Gitarre von Sänger Andreas Gabalier oder die Teilnahme an einem Schafkopfturnier mit Thomas Müller.

Wer es etwas weniger ausgefallen und auch günstiger haben möchte: Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt.

Für Gourmets: Bier zum selber brauen

Selbst Weintrinker dürften es schwer haben, dieses Geschenk nicht zu mögen: Bier zum selber brauen. Egal ob als Kurs oder bereits mit fertigen Zutaten: Das selbst gebraute Bier schmeckt vielleicht nicht immer am besten, aber macht am stolzesten.

Für Couch-Potatoes: Die Ärmeldecke

Nicht nur was für Joko Winterscheidt: eine Kuscheldecke mit integrierten Ärmeln. So kann der nächste Wintereinbruch getrost kommen.

Für Sportliche: Lerne was Neues

Es muss nicht immer Fußball sein, es gibt noch viele andere Sportarten zu entdecken. Deshalb als Tipp: verschenkt einen Gutschein, mit dem man etwas Neues entdecken kann. Egal ob Surfen, Tauchen oder Segelfliegen. Und wer dem Fußball doch nicht abschwören will, der kann es mal mit Bubble-Soccer versuchen: Hier stecken die Fußballer in großen, luftgefüllten Plastikkugeln.

Für Hobby-Schützen: Mit dem Bogen auf die Jagd

Wie Robin Hood im Wald auf die Jagd gehen, ohne dabei echte Tiere zu verletzen? Das geht. In verschiedenen Bogen-Parcours schießt man auf 3D-Tierattrappen gegeneinander. Wer am besten trifft, gewinnt.

Keine Sorge, der Marder ist nicht echt: Beim 3D-Bogenschießen ist eine ruhige Hand gefragt.
Keine Sorge, der Marder ist nicht echt: Beim 3D-Bogenschießen ist eine ruhige Hand gefragt. © Foto: Johannes Ihle

Einkaufsengel hilft weiter

Und wem wirklich gar nichts mehr einfällt und völlig verzweifelt ist, der sollte nach Oldenburg fahren (schlappe 684 Kilometer von Ulm entfernt). In der niedersächsischen Stadt wird einem der Kauf der Geschenke für die Liebsten erleichtert: Hier hilft heuer zum ersten Mal ein in weiß gekleideter Einkaufsengel bei der Suche nach dem passenden Präsent. „So etwas gibt es nicht im Internet. Der Engel ist ein erfahrener Einkaufsberater, der weiß, was gerade angesagt ist“, verrät Stadtmanager Alexander Hass. Der „Engel“ hilft außerdem beim Tragen von Taschen.

Dabei sei die Idee dazu entstanden, weil Hass selbst in Not gekommen ist. „Ich bin zwar kreativ veranlagt, aber nicht beim Schenken“, sagt er. Mittlerweile gebe es einige Anfragen für Termine mit dem Weihnachtsengel am 19. und 20. Dezember. Es seien überwiegend Männer, die sich für das Angebot interessieren.

Aber egal, wie falsch oder richtig das Geschenk am Ende ist: Letztlich geht es darum, an Weihnachten Zeit mit der Familie zu verbringen – das sagen auch 61 Prozent der Befragten der Groupon-Studie, die dafür sogar ganz auf ihre Geschenke verzichten würden.

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