„Race to the New Found Land“ Neues Land entdecken

Endecken und besiedeln: Das Thema von „Race to the New Found Land“ ist gleichzeitig „Neuland“ und altbekannt.
Endecken und besiedeln: Das Thema von „Race to the New Found Land“ ist gleichzeitig „Neuland“ und altbekannt. © Foto: Hans-im-Glück-Verlag
Ulm / Edwin Ruschitzka 16.06.2018
SWP-Spieletest: Ein Renn- und Ressourcen-Spiel zugleich ist „Race to the New Found Land“ - ein solide gemachtes Spiel.

„Race to the New Found Land“ steht auf den Cover des neuen Hans-im-Glück-Spiels. Also machen wir uns als Seefahrer wohl auf, um Neufundland zu entdecken, jene vor Kanada liegende Insel? Wer dann aber auf den Spielplan schaut, wird vier Inseln statt der einen großen entdecken, die alle vor der nordamerikanischen Küste liegen. Und so dürfen wir den Spieltitel eher als Wortspiel verstehen und diesmal ganz wörtlich übersetzen: Es handelt sich um einen Wettlauf zu neu gefundenem Land.

Händler und Entdecker zugleich

Und darum geht es für zwei bis vier Akteure: Jeder übernimmt eine Seefahrernation mit ganz speziellen Eigenschaften. Jeder hat eine andere Startbedingung, und dennoch bauen dann alle im Verlauf der Partie große und kleine Schiffe, beladen sie mit diversen Waren, liefern diese in andere Länder und entdecken nebenbei auch noch neues Land. Alle Spieler sind sozusagen Händler und Entdecker zugleich. Die vier Inseln werden mit den entsprechenden Plättchen belegt und auch besiedelt. Dafür und fürs Liefern der Waren gibt es die begehrten Siegpunkte.

„Race to the New Found Land“ ist ein typisches Hans-im-Glück-Spiel: nahezu perfekt ausgestattet, mit einer gut erklärenden Regel versehen. Es ist sicher ein recht gutes Spiel, aber kein überragendes, die dieser Verlag von Zeit zu Zeit bietet. Der Anspruch liegt eher im mittleren Bereich. Die bekannten Mechanismen sind leicht zu verstehen. Der Ausbau der Inseln erinnert etwas an den Klassiker „Carcassonne“, ebenfalls bei Hans im Glück.

In aller Kürze

„Race to the New Found Land“

Von Martin Kallenborn und Jochen Scherer, für 2 bis 4 Personen, ab 10 Jahren, Dauer 60 bis 90 Minuten, bei Hans im Glück, rund 45 Euro.

Unsere Wertung: 4 von 5 Sternen

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