Eine Milchtüte, die Muh macht, wenn man sie umdreht – nicht nur bei Kindern weckt die gelungene Verpackung von „Kuhle Kühe“ schnell das Interesse. Ziel des Kartenspiels: Jeder Spieler will sich eine große Kuhherde aufbauen – mit möglichst langen Kühen.

Die Spielkarten zeigen Köpfe, Mittel- und Hinterteile verschiedener Kuhrassen, die sich nebeneinander legen lassen und so eine Kuh ergeben. Eine kurze Kuh besteht aus einem Kopf und einem Hinterteil, längere Kühe haben mindestens einen Mittelteil.
Reinrassige Kühe geben Bonuspunkte, mithilfe von Zusatzkarten lassen sich aber auch Kreuzungen erschaffen. Außerdem gibt es Futterkarten, mit deren Hilfe bereits ausgelegte Kühe weiter wachsen können – und Angriffskarten, mit denen man zum Beispiel anderen eine Kuh klauen kann.
Bevor ein Spieler Karten ausspielt, kann er Karten nachziehen oder einen Kuhhandel auslösen. Beim Handel kommt die sogenannte Muhdose ins Spiel: Der Spieler dreht das Döschen um, es muht und alle müssen ihrem Nachbarn zwei Karten geben.
Der Kuhhandel kann dem aktiven Spieler allerdings einen Nachteil bringen, weil auch die anderen Spieler neue Karten erhalten. In vielen Partien muht die Muhdose deshalb selten oder gar nicht. Doch selbst ohne sie ist „Kuhle Kühe“ ein wirklich lustiges Kartenspiel – auch für erwachsene Kinder. Mehr Spiele unter swp.de/spiele

In aller Kürze


„Kuhle Kühe“
Von David Yakos, 2 bis 5 Spieler, ab 9 Jahren, 20 Minuten, Game Factory, etwa 20 Euro.

Unsere Wertung: 4 von 5