„Nonaga“ Klein und quadratisch

„Nonaga“ ist ein kleines Strategiespiel.
„Nonaga“ ist ein kleines Strategiespiel. © Foto: Steffen Verlag
Ulm / Edwin Ruschitzka 25.08.2018

Man könnte  eine Schokoladen-Werbtung zitieren: „Quadratisch. Praktisch. Gut.“ Das würde auch sehr gut auf die neue Reihe von kleinen Spielen aus dem Steffen Verlag zutreffen. Vier Werke erschienen zum Start, darunter auch „Nonaga“. Der Untertitel „Duell auf engsten Raum“ gibt einen Fingerzeig, um was es geht: 19 weiße Scheiben werden zu einem Sechseck ausgelegt. Die schwarzen und roten Figuren wandern auf die Eckpunkte.

Genialer Hirnverzwirner

Schon kann’s losgehen. Gezogen wird in beliebiger gerader Richtung bis die Figur an den Rand oder vor eine andere Figur steht. Dann muss eine Scheibe entfernt und an einer anderen Stelle neu eingepasst werden. Wem es gelingt, seine drei Figuren auf benachbarte Felder zu ziehen, hat das schnelle Spiel gewonnen. Das kleine Spielchen ist wirklich ein genialer Hirnverzwirner.

Wem solche Spiele gefallen, sollte sich die anderen der Reihe anschauen: „27“ von Laurent Escoffier, auch ein Zwei-Personen-Spiel, bei dem Spielsteine zu Türmen gestapelt und zu einem Ziel bewegt werden. Oder „Pok“ von Kaspar Lapp, einem Bluff-und Zocker-Spiel für bis zu sieben Akteure, auch „Würfelblitz“ von Steffen Benndorf, bei es darum geht, die richtige Summe zu bestimmen. Vorsicht: Augenwürfel werden durch Farbwürfel geblockt.

In aller Kürze

„Nonaga“


Von Viktor Bautista i Roca, für 2 Personen, ab 10 Jahren, Dauer 15 Minuten, bei Steffen Spiele, rund 12 Euro.

Unsere Wertung: 5 von 5 Sternen

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