„Krasse Kacke“ Keiner will’s gewesen sein

Mächtig Spaß mit Häufchen: „Krasse Kacke“.
Mächtig Spaß mit Häufchen: „Krasse Kacke“. © Foto: Pegasus
Ulm / Fabian Ziehe 03.11.2018

Es gibt den kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. Ein Kinderbuch – viele lieben es. Und es gibt das Tier, das auf den Tisch gemacht hat. Ein Kartenspiel – viele werden es lieben. Die Rede ist von „Krasse Kacke“, ein simples, ruck zuck gespieltes Familienspiel, in dem nur der nicht lacht, der die Verbindung von Fäkalien und Humor ganz prinzipiell ausschließt. Soll es ja geben.

Sechs Verdächtige

Der Rest teilt Kartensets mit jeweils denselben sechs Tieren darauf auf bis zu sechs Spieler aus und dann löst man die Frage, wer da auf den Tisch gemacht hat. Einer beginnt, legt etwa seine Schildkröte in die Tischmitte und sagt: „Es war ganz bestimmt nicht mein Goldfisch es war... der Hase!“ Wer nun als erstes seinen Hasen in die Mitte pfeffert (Fingernägel davor schneiden nicht vergessen!), der macht weiter: „Nee, nee, mein Hase war das aber auch nicht, es war der...“

Das ist so lange simpel, bis sich einige Tiere in der Mitte stapeln und die Kartenhände immer dünner werden. Hat einer alle Karten los, ist er fein raus. Beschuldigt einer ein Tier, das kein Mitspieler mehr auf der Hand hat, war es wohl doch sein soeben abgelegter Liebling – und der da gepatzt hat, bekommt eine Kackhaufen. Hat einer drei, ist das Spiel vorbei und er hat verloren.

Feiner mit Finten

Ein Reaktionsspiel mit Memory-Anteil – letzteres sorgt dafür, dass auch Kinder ihren Schnitt machen. Es ist einfach, witzig, kurzweilig – und wenn man die Ansage des nächsten Tiers noch etwas ausschmückt und kleine Finten dazu dichtet, wird es noch amüsanter. In der Summe also: ein Haufen Spaß.

In aller Kürze

„Krasse Kacke“


Von Jonathan Favre-Godal, 3-6 Spieler, ab 6 Jahren, 5-15 Minuten, ca. 10 Euro, Blue Orange/Pegasus.

Unsere Wertung: 5 von 5 Sternen

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