Ulm Halloween: Wissenswertes über das Gruselfest

Halloween: am 31. Oktober ist es wieder soweit
Halloween: am 31. Oktober ist es wieder soweit © Foto: Danny Lawson
Ulm / Marvin Meyke 27.10.2017
Halloween steht wieder vor der Tür. Wir haben ein paar Infos zusammengestellt, damit die Kürbis-Party ein Erfolg wird.

Wie kam das Fest zu seinem Namen?
Halloween kommt von „All Hallows` Eve“. Damit ist der Abend vor Allerheiligen gemeint.

Und was ist nochmal Allerheiligen?
Allerheiligen am 1. November ist ein christliches Fest, an dem, wie der Name schon verrät, aller Heiligen gedacht wird. Aber es wird nicht nur der heilig Gesprochenen gedacht. So schmücken viele Hinterbliebene Gräber an diesem Tag traditionell mit Kerzen und Blumen. In Baden-Württemberg und vier weiteren Bundesländern ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag.

Welchen Ursprung hat nun das Gruselfest?
Das Halloween-Fest stammt ursprünglich von den britischen Inseln. Irische Einwanderer brachten Halloween nach Nordamerika. Dort entwickelte sich das Fest eigenständig weiter und wurde später auch in Europa verbreitet.

Zur Entstehung gibt es verschiedene Theorien: Die Kelten glaubten, dass nur am Vorabend von Allerheiligen sich die Welt der Lebenden und der Toten vermischt. Damit die Geister der Toten nicht von ihnen Besitz ergreifen konnten, verkleideten sie sich. Außerdem zogen sie lautstark durch die Gegend, um die Geister abzuschrecken.

Das Fest könnte auch darauf zurückgehen, dass die ärmere Bevölkerung in Teilen Englands an Allerheiligen um Gaben bat. Dem volkstümlichen Glauben nach konnte man das Leid der Verstorbenen im Fegefeuer durch Geschenke und Mitgefühl an Bedürftige lindern.

Welche Geschichte steckt hinter den Kürbislaternen?
Der Legende nach überlistete ein zwielichtiger Ire namens Jack den Teufel. Dieser musste Jack versprechen, dass er nicht in die Hölle kommen würde. Als der Gauner starb, wurde er jedoch auch nicht in den Himmel eingelassen. Der Teufel gab dem Rastlosen eine glühende Kohle, die Jack in eine ausgehöhlte Rübe steckte. Seitdem wandert er angeblich am Vorabend von Allerheiligen mit seiner „Rübenlaterne“ zwischen Himmel und Hölle hin und her, ohne irgendwo eingelassen zu werden.

Was sollte bei Streichen beachtet werden?
Bei Halloween-Streichen ist Vorsicht geboten. Generell gilt natürlich: Wer etwas kaputt macht oder jemanden verletzt, macht sich strafbar. Verursachte Schäden müssen ersetzt werden. Eltern sollten das ihren Kindern verdeutlichen und jüngere Kinder bei einer Halloween-Tour begleiten. Außerdem sollte besondere Rücksicht auf Kinder und ältere Menschen genommen werden. Was Erwachsene noch als Spaß verstehen, kann diese furchtbar erschrecken. Auch sollte man bedenken, dass eine Person in Panik geraten und sich infolge dessen verletzten könnte.

Gibt es typisches Halloween-Essen?
Bei einer Party darf leckeres Essen nicht fehlen. Ein paar Rezepte sind hier zu finden.