Zimt und Co Glühwein braucht ordentlich Gewürze

Zu stark sollten Hobbyköche ihren Glühwein nicht erhitzen. Ab 78 Grad entweicht der Alkohol. Foto: Florian Schuh
Zu stark sollten Hobbyköche ihren Glühwein nicht erhitzen. Ab 78 Grad entweicht der Alkohol. Foto: Florian Schuh © Foto: Florian Schuh
Berlin / DPA 27.11.2018

Glühwein gibt es fertig zu kaufen - er lässt sich aber auch leicht selbst herstellen. Die Basis bildet ein kräftiger, fruchtbetonter Rotwein, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Das kann ein Dornfelder, Spätburgunder oder Merlot sein. Auch Weißweine eignen sich, etwa Riesling oder Chardonnay, am besten gemischt mit weißem Traubensaft. Nun kommt das Wichtigste: die Würze. Je nach Gusto werden etwa Gewürznelken, Zimtstangen, Kardamom, Vanilleschoten, Ingwer oder Muskat in einen Teebeutel gefüllt. Mindestens zehn Minuten - oder auch über Nacht - sollten sie im Wein ziehen.

Verfeinern lässt sich Glühwein mit Orangenscheiben, Granatapfelkernen oder Rosinen und Mandeln. Gesüßt wird bei Bedarf zum Beispiel mit braunem Zucker, Honig oder Orangenmarmelade. Vor dem Servieren muss das Gebräu langsam erwärmt werden. Aber Vorsicht: Kochen darf der Glühwein nicht. Ab 78 Grad verdampft der Alkohol.

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