Mallorca ist nicht nur das Lieblingsziel bundesdeutscher Urlaubsträume, sondern eine überaus fruchtbare Insel. Orangen, Zitronen, Feigen wachsen dort, auch Mandeln, Oliven und Wein. Doch Vorsicht! Die Figuren, die dem Spiel „Finca“ beiliegen, sind nicht zum Verzehr geeignet, weil aus Holz, also schwer verdaulich, aber hübsch anzuschauen. Sie sind die Objekte unserer Begierde, denn wir verdingen uns als Händler, wollen Früchte ernten, dann auf dem Markt verkaufen und so Siegpunkte hamstern.

Wer dran ist, zieht eine seiner Figuren auf dem Windmühlenblatt nach vorne und greift die entsprechenden Früchte ab. Wie weit man zieht, hängt von der Figurenzahl auf dem Ausgangsfeld ab, wie hoch der Ertrag wird, bestimmt die Anzahl der Figuren auf dem Zielfeld. Ein wirklich schöner Mechanismus.

Mit Finca ins Finale

Auf dem Spielplan sind die Regionen Mallorcas zu sehen, dort auch Früchteplättchen, die vorgeben, welche Sorten gerade gefragt sind. Wer die Früchte liefern kann, holt sich das Plättchen und die Siegpunkte. Sind alle Früchteplättchen aus einer Region vergeben, wird dort eine kleine Holzfinca aufgestellt. Stehen zu viert sechs, zu dritt fünf und zu zweit vier Fincas auf dem Plan, ist dieses flotte Spiel zu Ende. Der Franjos-Verlag präsentiert mit „Finca“ eine schöner ausgestattete Neuauflage des erfolgreichen Hans-im-Glück-Spiels aus dem Jahr 2009.

In aller Kürze


„Finca“

Von Ralf zur Linde und Wolfgang Sentker, für 2 bis 4 Personen, ab 10 Jahren, 5 Minuten, Franjos, rund 45 Euro.

Unsere Wertung: 5 von 5 Sternen