Feuer&Flamme Exotische Genüsse auf dem Grill

Raffiniert und asiatisch angehaucht sind auch süße Chiligarnelen.
Raffiniert und asiatisch angehaucht sind auch süße Chiligarnelen. © Foto: Meditations
Daniela Knipper 18.05.2017
Genug von Hühnchen, Fisch und Schwein auf dem Grill? Heute dürfen die Geschmacksnerven auf einen exotischen Ausflug mitkommen.

Schwein und Rind auf dem Grill dazu Kartoffeln in Alufolie und ein knackiger Salat. Wie langweilig! Wir sagen: „Feuer frei“ und schicken leckere Alternativen auf den Grill. Wie wär‘s mit Melone, Grünkohl oder Oktopus?

Wassermelone

Gegrillte Banane war gestern. Heute ist die Melone dran. Und die kalorienarme Sommerfrucht wird auf dem Grill tatsächlich zur leckeren Überraschung. Zwei bis drei Minuten auf dem Rost reichen. Je länger gegrillt wird, desto intensiver der Genuss. Der Fruchtzucker karamellisiert, und der rauchige Geschmack der Holzkohle bildet einen Kontrast zur Süße. Tipp: Kernarme Melonen kaufen und in zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Serviert wird mit Chili-Salsa.

Oktopus

Die achtarmige Krake ist bei Gourmets besonders beliebt. Oktopus zirka 50 Minuten im Salzwasser vorkochen und über Nacht im Kühlschrank lassen, so wird er weich. Für noch mehr Geschmack wird das Salzwasser mit Weißwein verfeinert. Am nächsten Tag auf dem Grillrost heiß anbraten, so wird er schön knackig.

Grünkohl

Zugegeben: Grünkohl steht nicht gerade auf der Hitliste der Deutschen. Zudem kennt man dieses Gemüse eher gekocht. Doch blanchiert man die Blätter und pinselt sie vorm Anrösten mit Öl ein, schmeckt Grünkohl richtig gut zum Salat.

Garnelen

Raffiniert und asiatisch angehaucht sind auch süße Chiligarnelen. 100 ml Chilisauce mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zitronensaft vermischen. Die Mischung über etwa ein Kilogramm Garnelen gießen und zehn Minuten marinieren.

Den Grill vorheizen und den Pfanneneinsatz heiß werden lassen. Mit etwas Butter die Garnelen nacheinander etwa anderthalb Minuten pro Seite grillen. Die Marinade darüber gießen und zwei Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt Salat und Kartoffeln.

Tofu

Tofu vom Grill klingt für den ein oder anderen zuerst vielleicht nicht ganz so verlockend. Schließlich unterscheidet sich das Produkt aus Soja deutlich von einem saftigen Kotelett. Doch die vegetarische Spezialität punktet mit Vielseitigkeit und gesunden Inhaltsstoffen. Am besten den Tofu vorher einfrieren und wieder auftauen. Dann wird er fester. Überschüssige Flüssigkeit vor dem Grillen abtupfen.

Am besten wird der Tofu vor dem Grillen mehrere Stunden in Marinade eingelegt. Wichtig: Vor dem Grillen muss der Tofu mit Öl eingepinselt werden. Dann verschwindet auch der lasche Eigengeschmack. Eine klassische Asia-Marinade kreieren Sie mit Ingwer, Chili, Curry, Honig und Sesam. Italienisch-vegetarisch genießen Sie Tofu vom Grill dagegen mit Oregano, Thymian, Rosmarin und ordentlich Knoblauch.