Auf dem Grund des Meeres warten viele Schätze – im Brettspiel „Deep Blue“, in dem die Spieler die Besatzung ihrer Schiffe auf Tauchgang schicken. In jeder Runde dürfen die Spieler eine von vier Aktionen ausführen: Ein neues Crew-Mitglied anheuern, segeln, tauchen oder ausruhen. Crew-Mitglieder erhöhen die Wahrscheinlichkeit, bei einem Tauchgang fette Beute zu machen. Doch nach ihrem Einsatz müssen sich die Seeleute ausruhen, bevor sie wieder eingesetzt werden können.

Seeungeheuer und Sauerstoffengpässe

Die Tauchgänge sind die wichtigsten Spielzüge in „Deep Blue“. Zug um Zug entscheidet sich der Spieler an der Reihe, ob er weiter am Meeresgrund bleiben oder zur sicheren Oberfläche zurückkehren möchte. Wer länger unten bleibt, kann mehr gewinnen – aber auch alles verlieren. Die Wahl der richtigen Crew-Mitglieder ist entscheidend, um mit Seeungeheuern oder Sauerstoffengpässen klar zu kommen.

Wenn die Mitspieler des Tauchers mit ihren Schiffen in der direkten Umgebung sind, dürfen sie an derselben Stelle nach Schätzen tauchen. Allerdings nur solange, bis der Tauchleiter die Expedition abbricht. Das Problem: Da jeder Spieler seinen aktuellen Punktestand für sich behält, weiß meist niemand genau, wann es sich lohnen könnte, bei einem Tauchgang ein großes Risiko einzugehen. Mehr Spiele auf swp.de/spiele.

In aller Kürze


Von Daniel Skjold Pedersen und Asger Harding Granerud, 2 bis 5 Spieler, ab 8 Jahren, 45 Minuten, Days of Wonder, etwa 45 Euro.

Unsere Wertung:4 von 5 Sterne