Vöhringen / ck Nach dem Baden im Vöhringer See lösten sich bei Besuchern Haare von der Haut ab. Die Behörden geben nun Entwarnung.

Einen ungewollten Peeling-Effekt haben Badegäste nach dem Schwimmen im Vöhringer See beobachtet. So fiel den Badegästen ein hauchdünner Belag auf der Haut auf. Beim Entfernen lösten sich auch die feinen Härchen von der Haut.

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Keine Gesundheitsgefahr

Dr. Martin Küfer, Leiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes im Landratsamt Neu-Ulm, sah sich daraufhin die Situation vor Ort an und kann Entwarnung geben. Es handelt sich seiner Einschätzung nach um harmlose Kieselalgen, die keine Gefahr für die Gesundheit bedeuten. Des Weiteren können durch den beobachteten Peeling-Effekt nur feine Härchen am Körper gelöst werden. Die dickeren Haare am Kopf sind hiervon nicht betroffen. Die Kieselalgen sind wahrscheinlich durch die hohen Temperaturen in den vergangenen Tagen gewachsen.

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„Das Baden im Vöhringer See ist somit weiterhin unbedenklich“, informiert Dr. Martin Küfer. Zur Bestätigung hat das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth bereits eine Wasserprobe entnommen. Weitere Maßnahmen sind nicht notwendig.

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