„The River“ Siedeln am Fluss

 „The River“: Siedler im Wilden Westen.
 „The River“: Siedler im Wilden Westen. © Foto: days of wonder
Ulm / Edwin Ruschitzka 01.12.2018
SWP-Spieletest: Land besiedeln, Rohstoffe sammeln, ein Dorf bauen – das ist die Aufgabe in „The River“.

Schon das Cover von „The River“ lässt uns abtauchen in die Zeit der Pioniere und Siedler im Wilden Westen. Unberührtes Land, so weit das Auge reicht, das darauf wartet, von zwei bis vier Spielern entdeckt zu werden. Was die beiden Schweizer Autoren Ismaël Perrin und Sébastian Pauchon erfunden haben, ist ein lupenreines Worker-Placement-Spiel, das Anleihen aus Werken nimmt wie „Stoneage“ oder „Cuba“. Im Prinzip nichts Neues also.

Rohstoff, Logistik und Baugewerbe

Wir setzen unsere Figuren auf einen Spielplan ein, greifen dort Rohstoffe wie Holz, Lehm, Steine  und Nahrung ab. Wir holen uns Geländeplättchen und bauen damit eine Landschaft entlang des Flusses auf unserem Tableau aus, bestimmen damit die Anzahl der Rohstoffe und die dafür zwingend notwendigen Lagerplätze. Und wir erwerben unter Abgabe bestimmter Rohstoffkombinationen diverse Gebäude, die uns Siegpunkte bringen.

Das gut ausgestattete „The River“ schwimmt in der großen Menge ähnlich gestrickter Spiele nur mit, ohne herauszuragen. Und das ist die Crux an dem Spiel: Es reicht eben nicht aus, bekannte und erprobte Mechanismen neu zusammenzustellen. „The River“ fehlt das Innovative und der Grund, warum wir dieses Spiel und nicht eben doch die alten Werke „Stoneage“ oder „Cuba“ spielen sollen.

In aller Kürze

„The River“

Von Ismaël Perrin und Sébastian Pauchon, für 2 bis 4 Personen, ab 8 Jahren, Dauer etwa 45 Minuten, erschienen bei Days of Wonder, Preis rund 45 Euro.

Unsere Wertung: 3 von 5 Sternen

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