Man nehme das erfolgreiche Kartenspiel „Wizard“ und den beliebten Spieleklassiker „Kniffel“. Einmal durchschütteln, heraus kommt „Wizard Würfelspiel“.

Wie im Kartenspiel müssen die Spieler Vorhersagen treffen. Nur geht es diesmal nicht darum, die Zahl der eigenen Stiche anzusagen, sondern wie viele Würfel nach spätestens drei Würfen eine bestimmte Farbe (rot, gelb, blau oder grün) anzeigen.

Ein Spieler – der Seher – würfelt. Davor sagt er eine Farbe und die Würfelanzahl an. Auch die anderen Spieler müssen Vorhersagen treffen. Ihr Nachteil: Der Seher entscheidet nach jedem der ersten beiden Würfe, welche Würfel liegen bleiben und welche er noch einmal würfelt.

Auf jedem Würfel gibt es ein Wizard-Symbol, den Joker. Der Seher legt vor dem Würfeln fest, als welche Farbe das Zeichen gewertet wird. Spätestens nach dem dritten Wurf ist Schluss – für korrekte Vorhersagen gibt es Punkte, für falsche Minuspunkte. Die sechste Würfelseite, der Narr, ermöglicht es, statt Minuspunkten keine Punkte einzutragen.

Das Würfelspiel ist genauso unterhaltsam wie die Vorlage, die Regeln sind schnell verstanden. „Wizard Würfelspiel“ hat sogar einen Vorteil: Die Runden sind mit etwa 20 Minuten deutlich kürzer als beim Kartenspiel. Eine ideale Alternative für alle, denen „Wizard“ manchmal etwas zu lange dauert. Mehr Spiele auf swp.de/spiele.

In aller Kürze


„Wizard Würfelspiel“ von Daan Kreek, Amigo, für zwei bis fünf Spieler, ab 10 Jahren, 20 Minuten, 10 Euro.

Unsere Wertung: 4 von 5 Sternen