Schach, Mühle, Dame –  die Regeln dieser alten Strategie-Spiele hat man in wenigen Minuten verstanden. Aber es braucht Jahre, um sie gut zu beherrschen. Das trifft auch auf „Fenix“ zu.

Wie beim  Schach treten in dem Spiel von Fred Horn zwei Armeen gegeneinander an. Doch hier ist das Spiel nicht verloren, sobald ein König geschlagen ist. Wie der namensgebende Phönix erhebt sich immer wieder ein neuer Regent. Das Spiel ist vorbei, wenn einer der Spieler keinen mehr ernennen kann.

Aus zwei Steinen wird ein General

Zurück zum Anfang: Die Spieler legen ihre Spielsteine fächerförmig einander gegenüber. Dann ernennen sie Generäle; dazu werden zwei Steine übereinander gelegt. Generäle dürfen sich unbegrenzt vertikal und horizontal bewegen und gegnerische Steine durch Überspringen schlagen. Soldaten dürfen nur ein Feld weit ziehen. Zuletzt wird ein Turm aus drei Steinen zum König ernannt. Für alle Figuren gilt: Wer schlagen kann, muss schlagen. Um gegnerische Steine zu fangen, können also gezielt Fallen gebaut werden. Denn man muss auch  schlagen, wenn der Zug eigene Steine in Gefahr bringt. Könige und Generäle können durch Steine-Stapeln wiedererweckt werden – bis keine mehr da sind.

Taktisch anspruchsvoll

„Fenix“ ist ein taktisch anspruchsvolles Spiel für leidenschaftliche Strategen, die gerne beim Spielen Synapsen wachsen lassen. Bis man die Mechanik ganz beherrscht, braucht es einige Runden. Genug, für einen ganzen Winter.

In aller Kürze


„Fenix“
Von Fred Horn, Hutter Trade,  für ein bis zwei Spieler, ab 8 Jahren, 20 bis 25 Minuten, etwa 25 Euro.

Unsere Wertung: 5 von 5 Sternen