Fünf syrische Frauen und ihr Begleiter waren von algerischen Männern auf dem Rückweg zur LEA bedrängt worden. Als der Syrer versuchte, dies zu unterbinden, kam es zu einer Rangelei, in deren Verlauf dem Mann mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen wurde. Die Angreifer flüchteten, konnten aber von Polizeibeamten vorläufig festgenommen werden. Der Syrer wurde in eine Klinik eingeliefert. Kurz darauf wurden der Polizei mehrere Auseinandersetzungen auf dem LEA-Gelände mitgeteilt.

Dabei war es nach ersten Erkenntnissen zu verschiedenen Auseinandersetzungen zwischen circa 20 Personen gekommen. Dabei wurde ein syrischer Staatsangehöriger durch ein Pfefferspray verletzt. Ein weiterer Syrer erlitt einen Schlüsselbeinbruch. Drei Algerier wurden vorläufig festgenommen. Das Polizeipräsidium hatte zur Lagebewältigung 17 Streifen zusammengezogen.