Kürzlich gab es wieder Präsidentschaftswahlen in Iran. Natürlich keine freien, der so genannte Wächterrat hatte die Kandidaten aufgestellt. Der ultrakonservative Ebrahim Raeissi wurde gewählt in einem so stolzen, kulturbeflissenen, aber politisch unheilvollen Land, das von einer schweren Wirtschaftskrise gebeutelt wird. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International werfen dem 62-Jährigen vor, 1988 an Massenhinrichtungen politischer...