Das alte, gutbürgerliche Dresden. Zerbombt, aber auch in der DDR unzerstörbar: In Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“ war es der Weiße Hirsch, das Villenviertel, wo sich nicht nur Parteisekretäre einrichteten, sondern Künstler, Anwälte und  Ärzte sich in ihrem privaten Glück abschotteten gegen die Zeit. Das kunstschöne Dresden ist ein Mythos: Das Elbflorenz Augusts des Starken, Raffaels Sixtinische Madonna, in der Semperoper der „Rosen...