Rom brennt, und Nero zupft dazu auf der Leier – und singt grauslich. So kennt man das, aus dem Monumentalfilm „Quo vadis?“ von 1951, mit  Peter Ustinov als geisteskrankem Kaiser und Pseudo-Künstler. Nero aber kann noch ganz anders auftreten: als Heldentenor auf der Opernbühne. Mit „Nerone“ von Arrigo Boito haben die Bregenzer Festspiele am Mittwochabend begonnen – bei Traumwetter am Bodensee, aber drinnen im Festspielhaus.
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