Zehn Dialoge über Anziehung und Ernüchterung, über Abhängigkeit und Macht. Um all das dreht sich Arthur Schnitzlers Drama „Der Reigen“ (1896/1920). Kurzum, es geht um Sex. Genauer gesagt, um das Vorher und Nachher. Denn zu den vielzitierten Details über das Stück gehört der Umstand, dass der eigentliche Akt durch Gedankenstriche ausgespart wird. Roland Schimmelpfennig, ein derzeit viel gespielter Autor, hat nun Schnitzlers einstiges Sk...