Kommentar Kommentar: Mocki - gut investiert

Schwäbisch Hall / JUST 07.01.2015
Das Geld, das die TSG Schwäbisch Hall in die Hand nimmt, um die Spitzenläuferin Sabrina Mockenhaupt beim Dreikönigslauf an den Start zu bringen, ist gut investiert. Mocki muss sich kein bisschen verstellen, um zum Publikumsliebling zu werden.

Das Geld, das die TSG Schwäbisch Hall in die Hand nimmt, um die Spitzenläuferin Sabrina Mockenhaupt beim Dreikönigslauf an den Start zu bringen, ist gut investiert. Mocki muss sich kein bisschen verstellen, um zum Publikumsliebling zu werden. Sie wirkt echt, ihre Leistung stimmt - und schließlich ist sie ein Hingucker. Handschuhe, aber bauchfrei bei Frost - das hat was. Wenn das 1,56 Meter kleine Leichtgewicht durch Halls Gassen hetzt, dann scheinen ihre Füße den Boden erst gar nicht zu berühren. In der Frauenkonkurrenz ist sie eine Klasse für sich. Dennoch langweilt ihre leichtfüßige Vorstellung auf dem Haller Pflaster nicht. In der erweiterten Spitzengruppe versuchen einige Männer an ihr dran zu bleiben, andere geben sich Mühe, Deutschlands erfolgreichste Marathonfrau hinter sich zu lassen. Eintönige Rennverläufe gibt es dagegen regelmäßig an der Spitze des Feldes. Die Vierfach-Gewinner Peter Kotz (2006 bis 2009) und Martin Beckmann (2010 bis 2013) rannten dem Feld weit voraus. Gestern betrug der Vorsprung Florian Rösers eine halbe Ewigkeit. Spannend ist das nicht, allenfalls beeindruckend.