Renningen In Fußball-Bezirksliga gewinnt SV Freudental bei Spvgg Renningen 2:0

Der agile Fabio Sprotte (am Ball) bereitete beide Freudentaler Tore mit seinen Standards vor. Einmal profitierte Torjäger Srdan Stevanovic (rechts) und erzielte das 2:0. Hier setzt sich Sprotte gegen Stefan Heimerdinger durch.
Der agile Fabio Sprotte (am Ball) bereitete beide Freudentaler Tore mit seinen Standards vor. Einmal profitierte Torjäger Srdan Stevanovic (rechts) und erzielte das 2:0. Hier setzt sich Sprotte gegen Stefan Heimerdinger durch. © Foto: Andreas Gorr
Renningen / CLAUS PFITZER 04.03.2013
Zum Einstand von Spielertrainer Andreas Lechner gewann der SV Freudental in der Fußball-Bezirksliga am Samstag bei der Spvgg Renningen verdient mit 2:0 (2:0). Die Tore von Seyb und Stevanovic bereitete Sprotte mit Standards vor.

Verdient und ohne groß in Gefahr zu geraten nach der 2:0-Führung holte sich der SV Freudental in seinem ersten Pflichtspiel 2013 in der Bezirksliga bei der Spvgg Renningen drei Punkte und revanchierte sich für die 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel.

In der ersten Halbzeit waren die Gäste ab der 15. Minute die eindeutig bessere und aktivere Mannschaft. Die aufmerksame und sichere Abwehr um den neuen Spielertrainer Andreas Lechner ließ keine einzige Torchance der Renninger zu. Viel lief bei den Gästen über die linke Seite mit dem offensivfreudigen Kapitän Marc Arnold sowie dem davor postierten Steffen Seyb. Im Angriff beschäftigte Srdan Stevanovic die Renninger Abwehr, war zunächst aber glücklos in seinen Aktionen. Hinter dem umtriebigen und lauffreudigen Fabio Sprotte erledigten die ballsicheren Michael Spahn und Emanuel Talayman zuverlässig ihren Job. In der 23. Minute bereitete Sprotte mit einem aufs kurze Eck getretenen Freistoß von der linken Seite die Führung vor. Seyb war mit der Fußspitze eher am Ball als Torhüter Marc Wellinger und brachte den SVF in Führung. In der 38. Minute führte ein Eckball von Sprotte zum 2:0. Torjäger Stevanovic brachte den Ball aufs Renninger Tor, ein Renninger lenkte die Kugel vollends ins Netz.

Anthony Nemetz, der Spielertrainer der Gastgeber, reagierte noch vor der Pause auf den Rückstand und nahm einen Doppelwechsel vor. Eugen Schön löste auf der rechten Abwehrseite Stefan Heimerdinger ab, Nemetz selbst kam für den links offensiv gegen den konsequenten Daniel Traichel wirkungslosen Kai Pettinelli und reihte sich ins zentrale Mittelfeld ein. Mit Nemetz kam mehr Struktur und Aggressivität ins bis dahin statische Spiel der Renninger, die Druck aufbauten, zu mehr Spielanteilen kamen, im Angriff aber gegen die stabile Freudentaler Defensive harmlos blieben. Denn die Gäste ließen auch in der zweiten Halbzeit aus dem Spiel heraus so gut wie keine Torchance zu. Renningen war allenfalls nach Standardsituationen gefährlich. Aber Goalgetter Marcus Bofinger (14 Saisontreffer) köpfte den Ball übers Tor, beim Schussversuch von Nemetz warf sich Seyb dazwischen, und auch der Kopfball von Robert Ludescher landete hinterm Tor.

Der SV Freudental dosierte seine Offensivaktionen und legte Wert auf Stabilität vor und im eigenen Strafraum. Je mehr die Renninger auf den Anschlusstreffer drängten, desto mehr Räume boten sich den Gästen. Die hatten in der Schlussphase drei dicke Möglichkeiten. Zweimal scheiterte Stevanovic knapp, einmal hatte Torvorbereiter Sprotte Pech.

"Für das erste Spiel war das in Ordnung. Der Anfang ist gemacht, wir sind auf einem guten Weg. Der Sieg war verdient. Wir haben in der ersten Halbzeit nichts zugelassen, und auch in der zweiten Halbzeit hatte Renningen kaum eine Torchance. Wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen", meinte Freudentals Spielertrainer Lechner nach seinem gelungenen Einstand.

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